Jahr 1844 - 2

Mit dem erlittenden Todesfall begann die Erbauseinandersetzung.

Es wurde, wie auch heute immer noch üblich, der Nachlass komplett aufgenommen um eine gerechte Verteilung zu gewährleisten.
Hier geht es tatsächlich bis zum letzten Hemd oder Kochlöffel, aber bis vor wenigen Jahren waren unsere Gerichte immer noch auf diese Art der Nachlassermittlung eingestellt. Selbst die Taschentücher mußten mit gezählt werden.
Das ist aber heute vorbei und kann in Pauschalen erwähnt werden.

In diesem Fall waren bei der gerichtlichen Aufnahme beteiligt:

Der Obervoigt - Affranz - als Amtsperson
Die Witwe nebst Angehörigen

Die wertmäßige Taxierung haben die ortsansässigen
Tischlermeister Jürges und Ackermann Christian Bode zu Denkershausen
nach diesem Protokoll am 20. Febr. 1844 vorgenommen.

Der Rest, immerhin ein 15 Seiten-Protokoll, liest sich so:

 


Seite 1
 

Für die Vormünder:

                           Inventarium

 von dem Nachlaß des am 14. December 1843

verstorbenen Schulzen Heinrich Wehrmann

zu Denkershausen.

                         Aufgenommen

in Gegenwart: der Wittwe Wehrmann, Christiane

geb. Fröhlich, welche zugleich als

                          Vormünderin über die minderjäh-

rigen Kinder bestellt ist;

                         des volljährigen Sohnes Philipp

Wehrmann, und des Ackermanns

                         Heinrich Ricus zu Denkershausen,

welcher ebenfalls zum Vor-

munde ernannt worden;

 

am 26. Januar 1844

                                                 vom

                                  Obervoigt Adjunct Affranz

                                               
         Taxirt

ist dasselbe am 20. Februar 1844 vom Tisch-
lermeister Jürges und Ackermann Christian
Bode zu Denkershausen.

    
      

Seite 2
  

Anmerkungen
 

Die Erben des verstorbenen Schulzen Heinrich
Wehrmann sind folgende:
1.die Wittwe Wehrmann, Christiane geb. Fröhlich
2. der volljährige Sohn Philipp Wehrmann
           und die minderjährigen Kinder
3. Johanne Wehrmann, geb. am 17. Febr. 1823
4. Louise Wehrmann,      „      „    11. April 1824
5. Wilhelm Wehrmann,    „      „    23. Januar 1826
6. Heinrich Wehrmann,   „      „     18. Juli 1836.
Die zu Denkershausen belegene Kötherei nebst
der dazugehörigen Länderei und Gemeinde-
Gerechtigkeit ist dem volljährigen Sohne
Philipp Wehrmann laut Uebergabe – Contracts
vom 11. April 1840 verschrieben, desgl. gehören
demselben nach § 4 die vorhandenen Pferde,
Kühe und Früchte. Derselbe muß dahingegen
jedem seiner Geschwister 130 rth Courant
und den beiden Schwestern eine Aussteuer
geben, auch der Mutter eine Leibzucht
verabreichen und die vorhandenen hypothe-
carischen Schulden übernehmen.

      Eine beglaubigte Abschrift des erwähnten
Uebergabe – Contracts vom 11. April 1840 wird
dem königlichen Amte Northeim hier-
neben überreicht.

                                                               Affranz

1.
   
      
   3)Taxatum
in
Cour.
    rth gg Pf.

Seite 3








 
  

Bei Inventierung der außen benannten
Güter hat sich  folgendes gefunden:
 

 

I.  An unbeweglichen Gütern.

A. Meliorationen (1) in der Rottländerei

4 ½ Morgen in der Denkershäuser Feldmark,

in der s. g. Losie (Flurbez.), zwischen dem eigenen Baum-

garten und Gemeinheitslande. 1843 mit

Hafer, Kartoffeln, Weizen und Klee ohn-

gedüngt bestellt gewesen:  Weizen

       der Klee wird umgepflügt
   
  

1 Morgen im Osterfelde, zwischen H. Ricus

und H. Wedekinds Lande belegen. 1843 ge-

düngt und halb mit Rocken halb mit

Weizen bestellt:

   
         1 Hpt. (2) Roggen1..
         ½ Hpt. Weizen.18.
         ganze Gaile3..
  Bestellungskosten, 2 mal gepflügt18.
  1 Morgen daselbst, zwischen Fried. Wallhausen
und Heinrich Wahshausen Lande belegen.
1843 ohngedüngt mit Rocken abgeärndtet.
1 mal gepflügt
.16.
  

1 Vorling in den kurzen Köpfen (Flurbez.), zwischen

Christian Boden und Chph. Albrechts Lande belegen.

1843 ohngedüngt mit Rocken bestellt:

1 ½ Hpt. Rocken
112.
  Bestellungskosten, 2 mal gepflügt.16.
  

B. Meliorationen im Erblande

   
  

1 ½ Morgen über dem eigenen Baumgarten

   
   (3)  Latus     822.
 

( 1): Meliorationen: In Deutschland sind darin kulturtechnische Maßnahmen zur Werterhöhung des Bodens zu sehen

                     Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Melioration 

 

( 2): Hpt. : Sehr wahrscheinlich die Abkürzung für „Himpten“,

                                 Erläuterung siehe oben 

 

( 3): Der Begriff „Latus“ konnte noch nicht geklärt werden, möglicherweise ein alter Ausdruck für „Summe“. Nach dieser Zusammenrechnung bestand 1 rth aus 24 gg.
 
      
   4)Taxatum
in
Cour.
    rthggPf.

Seite 4
 
  II.  An Rechten und  Gerechtigkeiten
   Nichts

      Die Denkershäuser Gemeinde – Be-

rechtigung gehört zu der von Philipp Wehr-

mann angenommenen Kötherei.

 

III. An vorräthigem baaren Gelde 

 

                    Nichts

 

IV. An Kostbarkeiten und Silberge-

                               räthe

 

                     Nichts

 

V. An Vieh 

 

Nach § 4 des oben erwähnten Ueber-

gabe – Contracts gehören die vorhandenen

Pferde und Kühe dem Sohne Philipp

Wehrmann.

   
  a) an Schafen
6 Zuchtschafe à St. 3 rth
   
  2 jährige Lämmer à St. 2 rth 6 gg   
   Latus     2212.
      
   5)Taxatum
in
Cour.

Seite 5




 
  

Ferner an Vieh

 

rthggPf.
  Transport     2212.

 
 b) an Schweinen   
  2 halbjährige Schweine à St. 8 rth16..
  c) an Federvieh    
  1 Zuchtgans.12.
  1 Gänserich.12.
  8 Hüner à St. 3 gg1..
  1 Hahn..2.
   Summa an Vieh4014.
   

VI. An vorräthigen Naturalien

   Die vorräthigen Früchte sollen nach
$ 4 des Hofübergabe – Contractes dem
Sohne Philipp Wehrmann verblei-
ben.

      Der geringe Vorrath von Speck,
Wurst und sonstigen Naturalien
wird im Haushalte gemeinschaftlich
verzehrt und ist deshalb nicht mit
verzeichnet worden.

   
      
   6)Taxatum
in
Cour.


 

   rthggPf.

Seite 6











 
lf.
Nr.
 

VII. An allerhand Ackergeschirr und zur
     Viehzucht gehörige Geräthschaften :

   
1 

1 zweispänniger vollständigerAckerwagen
mit Erndte- und Holz-Leitern, nebst Sperr-
und Bindekette, alt

15..
2 2 Pferde – Hintergeschirre, alt3..
3 1 Pflug mit 2 Schwengeln18.
4 2 Eggen18.
5 2 Mistgrepen.4.
6 1 Heuforke.2.
7 1 Mistschleifhake.2.
8 1 Schneidelade mit Messer1..
9 1 Sense mit Baum.16.
10 1 Kreuzstoßeisen..4.
11 2 Spühleimer.2.
12 1 Milcheimer.1.
13 2 Kohlhacken.6.
   Summa    235.
      
   7)Taxatum
in
Cour.
    rthggPf.

Seite 7













 
lf.
Nr.
 

VIII. An Zinn, Kupfer, Messing und Küchen-

geräthe

   
1 1 kupferner Siedekessel, 14 Eimer groß
              20 Pfund schwer à Pfund 6 gg
5..
2 1 messingern Kessel mit eisern Henk, 1 ½ Ei-
                    mer groß
8..
3 1 dito mit eisern Henk, ½ Eimer groß.4.
4 1 kupfern Kaffeekessel, gehört der Re:
                Wehrmann
.4.
5 1 eiserne Bratpfanne.2.
6 1 eisern Kochtopf.6.
7 1 dito, kleiner.6.
8 1 alte Kaffeemühle  )   
9 1 Kaffeebrenner  gehören der Re:   
10 1 Wassereimer.2.
11 2 irdene Näpfe.1.
12 5 irdene Teller.2.
13 5 hölzerne Löffel.1.
14 3 zinnerne Löffel.2.
15 1 alte Lampe von Zinn, beschädigt.2.
   Summa612.
      
   8)Taxatum
in
Cour.


 

lf.
Nr.
  rthggPf.

Seite 8








 
  

IX. An Flachs, Heede, Garn, Drell
           und Leinenzeug
                                                                              

   
1 zwölf Mannshemden à St. 6 gg3..
2 drei zweischläferne Bettlaken à St. 16 gg2..
3 

ein zweischl. Bettüberzug von blau

           bunten Leinen
.16.
4 

zwei Kopfkissen – Überzüge von blau

           bunten Leinen
.8.
5 4 Boten Flachs1..
6 6 Bund rohen Flachs14.
7 

50 Löppe Garn, sollen zur Cherin zu

                    5 Stiege Leinewand verbraucht wer-

                    den, à L. 1 gg 8 pf
3114
8 10 Kartoffeln – Säcke à St. 4 gg116.
9 

10 drellene Handtücher, hat die Wittwe

        in die Ehe gebracht.

   
  

Anmerk.: Das übrige Bette und Leinenzeug
                 gehört der Wittwe Wehrmann.

   
   Summa137.
 

Anmerkungen: Der Begriff „Heede“ konnte noch nicht geklärt werden. „Drell“ ist ein

                         Gewebe welches aus 3 Fäden gewebt ist, daher sehr fest und dicht.

                         „Löppe“ ist vermutlich eine Ableitung von „Loppen“, ein niederdeutscher

                        Ausdruck für Bausch oder Büschel.

 

Der Begriff „Cherin“ machte einige Schwierigkeiten. Da das Wort keinen Sinn

                        ergibt, glaube ich dass es nach Gehör niedergeschrieben wurde und

                        eigentlich „Chenille“ heißen muß; Chenille ist in der Textilkunde ein Garn

                        mit Fasern, die quer zum Faden seitlich abstehen, dadurch ergibt sich beim

                        Weben, ähnlich wie beim Drell, ein sehr dichtes Gewebe.

                        Der Obervoigt Adjunct Affranz wird es nicht gekannt und deshalb

                        so aufgeschrieben haben wie die Wittwe Wehrmann in ihrem sicherlich

                        hannoverschen Platt es ihm gesagt hat.

                        Meine Theorie ist sicher etwas gewagt, scheint mir aber doch logisch zu sein.

 

Quelle: „Der Neue Brockhaus“, Allbuch in 5 Bänden; Verlag F.A. Brockhaus, 1960


 
 
      
   9)atum
in
Cour.
 lf.
Nr
  rthggpf.

Seite 9














 
  

X. An Betten

 

1 stes  Bett.
        

   
1 ein zweischläfern Unterbette von grauen                  Leinen mit alten Federn.16.
2 ein Deckbett von grauen Leinen, alte Federn1..
3 zwei Kopfkissen von grauen Leinen,   „           „1..
4 ein Pfuhl von grauen Beiderwand,        „           „  .12..
5  2   tes  Bett
ein einschläfern Unterbette von grauen Leinen
mit guten Federn.
1..
  

einschl. Deckbett von blau gestreiftem

       Beiderwand, mit guten Federn
2..
7 zwei Kopfkissen, von demselben Zeuge
                  u. guten Federn
18.
8 ein Pfuhl. desgl., mit guten Federn1..
  

Anmerk.:  Das dritte Bett ist von der

Wittwe Wehrmann in die Ehe ge-

bracht.

   
  Summa812.
  

 

   
  XI. An Büchern 
1 eine Biebel.4.
2 zwei Gesangbücher.6.
3 

ein Kinderfreund, gebraucht der kleine

Heinrich
   
4 ein Katechismus, desgl.   
   Summa.10.
       
 

Anmerkungen:                 Pfuhl:  Drittens aber nimmt man auch
                                              Ihre Federn zum Gebrauch
                                              In die Kissen und die Pfühle,
                                              Denn man liegt nicht gerne kühle

 

Quelle: Max und Moritz, Erster Streich

 

 

Beiderwand : beidseitig gleichwirkender Kleider- und Schürzenstoff

Quelle: „Der Neue Brockhaus“, Allbuch in 5 Bänden, Verlag F.A. Brockhaus, 1960





 
 
      
   10)Taxatum
in
Cour.
 lf.
Nr.
  rthggpf.

Seite 10










 
  XII. An allerhand Kleidungsstücken

ein sehr alter brauner Fries – Oberrock,
ohne Werth. ein hellblauer Kleid-
rock von Tuch, sehr alt und zerfressen,
ohne Werth befunden.

Anmerk.:  Die übrigen sehr alten und
unbrauchbaren Kleidungsstücke, sind
theils der Todtenfrau geschenkt, theils
dem Lumpensammler gegeben.

XIII. An sonstigem Hausgeräthe.
   
1 1 Eßtisch von Tannenholz mit Schublade
                          und Schloß
.20.
2 1 kleines Bücherbrett von Tannenholz.8.
3 1 tannene Bank, 5 Fuß lang.6.
4 1 tannene dito, 8 Fuß lang.10.
5 2 hölzerne Schemel mit Lehne.4.
6 3 Spinnstühle mit Bastsitzen ..6.
7 1 Haspel.8.
8 2 Spinnräder.8.
9 1 kl. Eßschrank, gehört der Re.:   
10 1 Handsäge.6.
11 1 Stallleuchte.4.
   Latus38.
      
   11)Taxatum
in
Cour.
 lf.
Nr.
  rthggpf.

Seite 11




















 
  Ferner  an sonstigem Hausgeräthe.   
12 1 alter Kleiderschrank von Tannenholz, braun
angestrichen, ist der Tochter Louise von
der Mutter des Erblassers geschenkt.
   
13 1 alter Speiseschrank von Tannenholz,
braun angestrichen, gehört ebenfalls
                      der Tochter Louise.
   
14 1 alter Webestuhl .1..
15 1 Spuhlrad.4.
16 1 ausgehauenener Backetrog von Buchenholz.20.
17 2 alte Backemulden.2.
18 1 Wurstklotz.4.
19 1 Tonne worin Kohl eingemacht.8.
20 1 Trinkstanne.4.
21 2 Brodthaugen.1.
22 1 Schwingebrett.2.
23 1 Brake.8.
24 1 Kaffe.8.
25 1 Hechelstuhl.2.
26 2 Hecheln.2.
27 1 eisern Kesselhaken.42
28 1 sehr alter tannen Schrank mit ½ Thür.1.
29 1 Rauhzeug – Sense.4.
30 1 Schlachtetisch.4..
31 1 sehr alter Schrank mit einer Thür.2.
32 1 zweischläfern Bettspunde von Tannenholz.8.2
33 1 einschläfern dito.6.
    Latus86.
   

Anmerkung: Einige der hier aufgeführten Gegenstände sind bisher unbekannt und müssen gelegentlich geklärt werden.

Stanne: Krug, vielleicht aus Zinn (Stannum)

Hechel: Gerät zur Säuberung von Flachs

Schwingebrett: Ebenfalls zur Säuberung des Flachses

Brake: Gerät zum Flachs brechen

   
      
   12)Taxatum
in
Cour.
 lf.
Nr.
  rthggpf.

Seite 12










 
  Ferner  an sonstigem Hausgeräthe.   
  Transport86.
34 1 zweischl. Bettspunde, ist von der Re.
         in die Ehe gebracht.
   
35 1 kleine Leiter, ohne Werth befunden   
36 2 Kuchenplaten von Eisenblech.2.
37 1 kleine Leiter  Tonne, worin Pökelfleisch.2.
38 1 eisern Stridden.2.
39 1 eiserne Kuhkette.4.
40 1 alte Lade von Tannenholz.16.
41 1 dito.8.
  Summa916.
  XIV. An ausstehenden Forderungen   
  Nichts.   
   Anmerkung: Stridden; vielleicht von „Stritten“, Dreifuß   
       
   13)Taxatum
in
Cour.
  
 lf.
Nr.
  rthggpf.

Seite 13
  

XV. An Schulden, welche aus vorste-
                  hendem Vermögen zu bezahlen
                                     sind.

Außer den auf der Kötherei haftenden
       hypothecarischen Schulden, welche der
       Sohn Philipp Wehrmann nach § 4 des
       Hofübergabe – Contracts übernehmen muß,
       sind folgende chirographarische Schulden
       vorhanden:

   
 1 Von dem Leibzuchter Ludwig Wedekind
             zu Denkershausen sind auf einen Hand-
             schein angeliehen
85..
 2 Der Tischler Jürges zu Denkershausen be-
             kömmt für den Sarg und sonstige
             Tischler – Arbeit
5..
 3 Der Schmidt Messerschmidt zu Lagers-
             hausen bekömmt für Schmiede – Arbeit
4..
 4 Der Köther Heinrich Wedekind bekömmt
             für Leinsaamen
7..
   Summa101..
   

Anmerkung: chirographarisch; handschriftlich
          Quelle: „Der Neue Brockhaus“, Allbuch in 5 Bänden,
                       F.A. Brockhaus Verlag, 1960

   
      
   14)Cour.  
       

Seite 14













 
Pag.No.Recapitulationrthggpf.
1-3I.An unbeweglichen Gütern292.
4II.An Rechten und Gerechtigkeiten   
"III.An vorräthigem baaren Gelde   
"IV.An Kostbarkeiten und Silbergeräthe   
4-5V.An Vieh4014.
5VI.An vorräthigen Naturalien   
6VII.An allerhand Ackergeschirr235.
7VIII.An Zinn, Kupfer, Messing und Küchengeräthe612.
8IX.An Flachs, Heede, Garn etc.137.
9X.An Betten812.
"XI.An Büchern.10.
10XII.An Kleidungsstücken   
10-12XIII.An sonstigem Hausgeräthe916.
12XIV.An ausstehenden Forderungen   
   Summa1316.
   Davon   
 13XV.An Schulden, welche aus vorstehendem
Vermögen zu bezahlen sind
101..
   bleibt Vermögensbestand206.
   

Daß in dem nachstehenden Inventare, die
           sämmt-

   
       
       
       

Seite 15

sämmtlichen  Nachlaßgegenstände des
weil. Schulzen Wehrmann zu Denkers-
hausen verzeichnet sind, wird von
uns nach genauer Prüfung hiermit
bescheinigt.

 

           Denkershausen, d. 22. Maerz 1844

 

  Handzeichen  X X X  der Wittwe Wehrmann

                geb. Fröhlich

 

                              Affranz

 

                     Philipp Wehrmann

 

                Heinrich Rieke Vormunt

 

      Daß die im vorstehenden Inventare

aufgeführten Gegenstände von uns ge-

wissenhaft taxirt sind, bescheinigen wir

durch unsere Namens – Unterschrift.

 

     Denkershausen, d. 22. Maerz 1844

 

    Tischler August Jürges

 

 Handzeichen X X X des Ackermanns Christian Bode

 

                                         Beglaubigt

 

                                             Affranz

 
       

 

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