20. Sept. 1844 - Ein Rundbrief sozusagen

Mit den seit 1834  (siehe hier) ausgestatteten Berfugnissen des Försters zum Holzeinschlag kommt es hier zu einer Art Rundbrief die die Betreffenden zur Kenntnis erhielten und sofort weiter reichen mussten.

Es geht um die Auflistung des Försters der zu hauenden Bäume im Winterhalbjahr 1844/45.
Damit hatte der Bauermeister gleichzeitig seine Anmeldung des Holzbedarfes ordnungsgemäß angemeldet.

Gleichzeitig musste auch der erforderliche Einsatz u. Kosten der notwendigen Arbeitskräfte beziffert werden.

Nach Abschluß und Kenntnisnahme hatte die Rückgabe des Original-Dokumentes unverzüglich ab Vogelbeck (Dies war vermutlich die letzte Station des Rundbriefes) wieder nach Northeim zu erfolgen.

Was nun befehlsgemäss in der "Gemeinde-Lade" in Copie gelagert werden sollte hat uns nicht erreicht.

 


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Copia
 
In Sachen die Verwaltung und Beaufsich-
tigung der Gemeinde-Forsten hiesigen
Amts betreffend haben die Bauermeister
hierneben einen Auszug aus dem, die
Zuziehung des herrschaftlichen Försters,
den bei Holz- Anweisungen und Culturen
zu beobachtenden Geschäftszweig und die Re-
numeration des Försters bestimmenden
Rescripte der Königlichen Landdrostey zu
Hildesheim vom 26ten September 1834
zu ihrer Nachricht und Nachachtung mit
dem Befehl zu empfangen:
1,  hiervon eine Abschrift zu entnehmen und 
    solche in der Gemeinde Lade zu verwahren
2,  bis zu Ende dieses Monats September
    die Verzeichnisse über das Holzbedürf-
    niß pro 1844/45 so wie der von den
    Gemeinden behuf der erforderlichen
    Culturen zu verwendenden Geldbeträ-
    ge und Arbeitskräfte bei dem Amte
    einzureichen.
Dieses Circulaire ist mit möglichster För-
derung in der außen vorgeschriebenen
 
Ord-
  

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Ordnung zur Circulation zu bringen,
und von Vogelbeck ab hierher zurück
zuliefern.
 
Nordheim den 20ten September 1844
Königl. Hannoversches Amt
 
     (Unterz.)                          Heyne
 
  
  

 

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