1864 - Betrieb der Oelmühle in Wiebrechtshausen -

Anmerkung: Eine allererste Erwähnung findet die Oelmühle bereits 1670 - >lesen

Ganz so einfach schien es mit der Teichabsenkung doch nicht gewesen zu sein. Die Wiebrechtshäuser (Wasser-)Oelmühle bekam dadurch vermutlich Probleme für einen reibungslosen Betrieb.

Bereits 1851 waren die Betreiber vermutlich schon mit Bedenken an die Sache heran gegangen und es wurden Gutachten angefertigt. Aber selbst 14 Jahre danach war eine Regelung nicht in Sicht.

Das Königliche Amt Northeim verfügte deshab zu nächst, am bestehenden Provisorium festzuhalten, ggfs. sich anderweitig zu einigen.

Es muss also irgendwie eine schwierige Situation gewesen sein. Erst im Juli 1870 kam es zu einer Entscheidung. >lesen 
Dafür wurden die Denkershäuser wieder auf einem anderen Gebiet tätig. >lesen

Klosteranlage um 1745
Klosteranlage um 1745 - Mühle ist erkennbar!

Aus heutiger Sicht - Der Teich ist verfüllt.
DSCN4505In der Angelegenheit, die definitive
Feststellung des Stauzieles für die
Wiebrechtshäuser Mühle etc. betref-
fend hat die von sämmtlichen In-
teressenten laut Protocolls vom 25.
Januar d.J. beantragte amtliche
Vorentscheidung über den streiti-
gen Inhalt des Vergleichs vom 25.
August 1851 und die Auslegung der
Bedeutung der darin in Bezug ge-
nommenen technischen Gutachten
und Actenstücke bislang nicht abge-
geben werden können, weil die erst
im Monate Juli d.J. dem Amte von
der Theilungs-Commission übersandten
Wiebrechtshäuser Theilungsacten sofort
der Königlichen Steuer-Direction
zu Göttingen vorgelegt werden
mußten, und auch bislang noch nicht
von dieser Behörde remittirt sind.
   Wenn nun aber mit Ende
dieses Jahres die von den Betheilig-
ten getroffene Uebereinkunft we-
gen des von der Wiebrechtshäuser
Klostermühle innezuhaltenden Stauzieles
 
außer
  

DSCN4506
außer Kraft tritt, bis zu der demnächsti-
gen definitiven Regelung dieser Ange-
legenheit daher eine weitere proviso-
rische Bestimmung über die ?? Stau-
anlage als nothwendig sich heraus stellt,
so verfügen wir hiermit, daß das un-
term 3. März 1860 vereinbarte Provi-
sorium über das von der Wiebrechts-
häuser Mühle innezuhaltene Stauziel
bis zur definitiven Regelung dieser
Angelegenheit in Kraft bleiben
soll falls nicht die Betheiligten selbst
ein anderweitiges Provisorium
wünschen und unter sich vereinbaren
sollten.
   Northeim, den 26. Decbr. 1864(1)
Königlich Hannoversches Amt
 
      Heyne               (Unterschrift)
 
 
An 
die Syndiken der Gemeinde
Denkershausen
H. Wedekind und Fr. Washausen
 
Ins. am 30. Decbr. 1864 
 
A. Franz
  

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An
die Syndiken der Gemeinde
Denkershausen
H. Wedekind und C. Washausen
  
 (1) Man beachte das Datum. Es gabe noch
 keinen 2. Weihnachtstag!