Rechnungsbuch für das Jahr 1837 bis 1838

Auf eine Darstellung des Rechnungsjahres verzichten wir an dieser Stelle. Es wiederholen sich die Geschäftsvorgänge wie im Band zuvor fast wortwörtlich, lediglich die Zahlen waren verändert.

Wir stellen fest:

  • Ein- und Ausgaben waren in etwa gleich hoch
     
  • Die Holzverkäufe steigerten sich um rd. 30 rth.
     
  • Die Ausgaben für "Arme" sind deutlich zurück gegangen - Seite 27
     
  • Die Zehntabgabe für Gänse konnte abgelöst werden - Seite 32
     
  • Die anhängige Klage gegen das Closter Wiebrechtshausen in Sachen Durchtrift wurden mit einem Vergleich beendet. Wobei der zeitliche Rahmen nicht richtig erklärbar ist.
    Siehe >hier

    Anmerkung: Nun hatte es schon einen Vergleich gegeben, aber der Bauermeister Wallhausen hatte bis 1837 (siehe nächstes Rechnungsbuch) nichts auf den Weg gebracht den Vergleich auch einzulösen. Daher heißt es dort unter Monita (mon2) Zitat:

    "Dem Bauermeister wird hiermit ernstlich verwiesen, daß derselbe die seit 1834 für die Gemeinde fällig gewesenen 6 Pfund Schaafkäse von Wiebrechtshausen noch mer nicht geholt hat, und wird ihm nunmehr bey 5 rth Strafe befohlen, den Rückstand innerhalb 14 Tagen zu erledigen."

    Er konnte sich wohl mit diesem Vergleich vermutlich überhaupt nicht anfreunden.

    Offen ist wieviel Pfund Käse der Bauermeister nun aus den vergangenen Jahren überhaupt ins Dorf getragen hat? Wie war das mit dem Verfallsdatum? Wie waren die geschmacklichen Veränderungen? Welcher Erlös wurde aus dem Verkauf jetzt noch erzielt?

    Er befand sich scheinbar in einer echten Bredouille!
     
  • Die Klage gegen Elverhausen schien verloren gegangen zu sein. Siehe >hier
     
  • In beiden Fällen hatte die Gemeinde die eigenen und gegnerischen Anwalts- u. Prozesskosten zu übernehmen. Das schlug sich mit 53 rth 19 gg 9 pf nieder.

    Alles nachzulesen auf Seite 29 des unten angebotenen Downloads.

Leider sind die dazu gehörigen Niederschriften der einzelnen Gerichtsentscheidungen nicht gefunden worden. Wurden aber in der "Gemeinde-Lade" aufbewahrt. Aber die haben wir leider nicht!

Die ganze Ausgabe des Rechnungsbuches haben wir für den interessierten Leser als PDF-Datei zu verfügung gestellt. >zum Download