Rechnungsjahr 1814

Von einer ausgefeilten oder kaufmännischen Rechnungslegung mit Ein-und Ausgaben-Belegung war man noch etwas entfernt. Aber immerhin gab es Aufzeichnungen und nimmt heute mit diesen Aussagen etwas am damaligen Leben teil.
 


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Gemeide
 
Rechnung auf das Jar 1814
den 20 ten Merz ist der Bauermeister Meyer 3 mahl
nach den Dünnen Kruge gewesen Wegen
den Grund Zehnten für jeden Wech 4 g  a  12 g
Nach Northeim nach den Amtschreiber die Schrift
zu unterschreiben: 6 g
+Ein Wech Northeim gewesen das Geld zu holen
vor die Lauenbärschen Pferde  6 g (1)
+2 Wege nach dem Holz die (Lendstöcke?) abzuneh-
men  6 g
Fielib Gött-Ling hat bezahlt vor das
Leichlaken  4 g 4 pf
+An die (Gemeintelohn?) zwei Schlöte gekauft
a Schlot 6 g = 12 g
4 mahl Ein Quartierung einzuteilen 12 g
Bei den Holtz anschlage10 g  1
2 kleine Holtz verkaufe  6     6
von 4 Monat Bauermeister   1 rth   4     4
vor das Dokament nach Göttin
Für 3 Stempelbogen  9 g
F  Christopf Washausen nach Göttingen
gewesen das Verzeigniß EinZuReigen (1896?)
Für Ein Dokament Kostgeld 3 g (Caßmütz?)
1 Quartier Brantewein bei den Blöken fahren 9 g
  (1) ist wohl Lauenberg gemeint




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NPagina / Gemeinde Einname auf das jar 1814rthggpf
1Auf der vorjärigen Rechnung habe ich
Erhalten6142
2Vonn der Grundsteuer Überschuß342
3Vor (Söllen?) Holz Wilhelm Arbenbrecht73
4Heinrich Meier86
5Diedrich Holzhausen34
6Andreas Sander104
7Conrad Meier ein lang Wagen12
8Christopf ForsterMann desgleigen12
9Heinrich Huch ein Schlittenholz25
10Gust Koch
1In Grotem Ram Ein von Ernst San-
der seinen eichen Klotz Im
Kruge verzert112
Im mittel (hei?), von Wilhelm
Sander seiner Eichen (Iwesen-?)
liger, Gemeinte Im Kru Verzer1
In Grotem Ram: gemeint ist hier sicherlich: Im großen Rahmen