1898 - 23. December - Die Jagd wird neu verpachtet

Für den neu anstehenden Zeitraum vom 1. Jan. 1899 bis 1905 die Jagdpacht erneut meistbietend zu vergeben, blieb jetzt alles im Dorf. Der früher beteiligte Förster hatte das Nachsehen.

 

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Geschehen
Anwesendzu Denkershausen den 23 ten Dec.
1. August Armbrecht1898
Wilhelm Sander
Hermann Meinecke    In der heutigen /Jagd/Gemeinde- (Ausschuß-) Ver-
Ferdinand Müllersammlung, welche, wie der unterzeichnete Gemeinde-
August MeineckeVorsteher damit bezeugt, unter allgemeiner Angabe
Friedrich Albrechtdes Zweckes rechtzeitig in ortsüblicher Weise bekannt
Heinrich Waßhausengemacht war, erschienen die hierneben/anliegend verzeichneten
August OtteGemeinde- (Ausschuß-) Mitglieder. Da überhaupt
August Sander885 Stimmen (Ausschuß-Mitglieder) in der Ge-
August Wolfmeinde vorhanden sind, so war die Versammlung
Wilhelm Mackebeschlußfähig. *)
Heinrich Wehrmann
August KulpNach vorgängiger Verhandlung wurde
Hermann Hennemit/einstimmig Stimmen beschlossen:
Friedrich Voß
Realgemeinde                 1
Königliche Kloster-Auf Hebung des Gemeinde
kammerBeschlußes von 24. Juli d.J.
über der Jagdangelegenheiten
                  2
Ging der Neue Gemeinde
Beschluß der Jagdangelegen-
heiten dahin aus die Jagd 
jetzt von 1 Januar 1899
bis dahin 1905 öffentlich
meistbietend zu verpachten
durch die beiden Jagd-
bevollmächtigten A. Otte
und H. Meinecke um
den jetzigen Pächter
Förster Stridte von der
Pacht zu erledigen mit.
    *) Es muß mindestens 1/3 der vorhandenen Stimmen und
wo Ausschüsse sind, mehr als die Hälfte der Mitglieder vertreten sein.
Gesetz, die Landgemeinden betr., vom 28. April 1859, § 44 und 59.
V. 201.
Hannover, Klindworth‘s Verlag.