1906 - Gemeinderatssitzung vom 23. März

Leider wissen wir zu wenig von den Gegebenheiten bei uns. Gab es  einen weiteren Steinbruch zur Ausbeutung, gab es etwa Kalivorkommen, die per Bohrung erforscht werden sollten?

Uns ist es unbekannt, aber die Beschlüsse haben ja stattgefunden, also müssen entsprechende Diskussionpunkte bestanden haben.

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Geschehen
zu Denkershausen den 23 ten März
1906
Anwesend
    In der heutigen Gemeinde- <s>(Ausschuß-)</s> Versamm-
A. Armbrechtlung, welche, wie der unterzeichnete Gemeinde-Vorsteher
E. Ottedamit bezeugt, unter allgemeiner Angabe des Zweckes
A. Kulprechtzeitig in ortsüblicher Weise bekannt gemacht war, er-
W. Sölterschienen die hierneben/anliegend verzeichneten Gemeinde-(Aus-
G. Giesemannschuß-) Mitglieder. Da überhaupt
W. EckhardtStimmen (Ausschuß-Mitglieder) in der Gemeinde vor-
A. Waßhausenhanden sind, so war die Versammlung beschlußfähig. *)
B. KulpNach vorgängiger Verhandlung wurde
H. Stichnothmit/einstimmig Stimmen beschlossen: über folgende
H. RenziehausenPunckte                                     1
A. RimrodtAnkauf von den Steinbruch in 
W. MackeHohlweg des H. Meinecke
W. Lüdeke2
A. JürgesBeschluß über A. Broihan seinen
W. SanderKuhschaden
W. Wedemeier3
W. Waßhausenüber Kaliabschluß
A. Sander4
F. Müllerüber Vorschlag und Hebung
H. Meineckeder Steuer
B. Meinecke
A. ArmbrechtNach vorgängiger Verhandlung 
F. Albrechtwurde Punkt 1 dahin abge-
H. Henneändert daß Hermann Meineke
F. Voßden Steinbruch für sich be-
H. Bodehält und eine Entschädig-
ung erhält von 150 Mk
und derselbe stellt sich hier-
mit einverstanden.
Punkt 2 A. Broihan wurde 
für seinen Kuhschaden 
100 Mark zugestanden
    *) Es muß mindestens 1/3 der vorhandenen Stimmen und
wo Ausschüsse sind, mehr als die Hälfte der Mitglieder vertreten sein.
Gesetz, die Landgemeinden betr., vom 28. April 1859, § 44 und 59.
Nr. 1
Verlag Wilh. F. Kassebeer, Northeim
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Punkt 3 Der Kaliabschluß 
ging dahin aus 3000 Mk beim
Abschluß zu zahlen und 3000 Mk
beim anfang zu bohren zahl-
bar, und im dritten Jahr
mindesten mit dem bohren
anzufangen, und 3 Jahr nach 
dem fündig werden auszubeu-
ten oder ein Wartegeld
jährlich zu zahlen.
Punkt 4 Vorschlag der Steuer-
hebung wurde beschlossen die
Steuer mit 100 %
zur Hebung zu veranlagen
Vorgelesen   Genehmigt
Der Gemeindevorsteher
Armbrecht