1912 - 5. Januar

Die Realgemeinde braucht erneut einen Rechnungsführer. Es bietet sich an, man wählt den vorherigen wieder, sofern er seine früheren Aufgaben gewissenhaft erledigt hat. Das hat der gewählte Bernhard Meinecke offensichtlich und Restanten hat er zum Jahresende ebenfalls nicht zugelassen. Mit anderen Worten, es herrschte Ordnung in der Kasse.



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Geschehen
 zu Denkershausen den 5. Januar 1912
  
 Nach dem die Real-Gemeinde rechtzeitig
 vorher geladen war zwecks
 Wahl eines Realgemeinde Rechnungsführer
 auf die 6 Jahre von 1 Januar 1912 bis 
 31 Dezember 1918 mit den festgestellten 
 Gehalt von 15 Mark, ohne jegliche neben
 Vergütung nur die direckten Porto werden
 ersetzt. 
 Bedinungen des Rechnungsführers sind 4 Wochen
 nach Jahresschluß Rechnung zu legen und Sorge
 zutragen, daß keine Restanten verbleiben
 und die Rechnung in ordnungsmäßiger Schrift
 nider zu legen.
 So mit wurde zur Wahl geschritten und
 es wurde der Köthner Bernhard Meinecke 
 wider gewählt.
 v g u
                          Der Gemeindevorsteher  
 Meinecke