1914 - 12. März - Amtsvorsteher Meinecke stellt sich zur Wiederwahl

Nach erfolgreicher Gemeindearbeit stellt sich der Gemeindevorsteher Bernhard Meinecke im Jahr 1914 zur Wiederwahl und wird einstimmig von allen Anwesenden (247 Stimmen) bestätigt.
Ähnlich ging es auch den übrigen Gemeinde-Ausschuss-Mitgliedern für die Positionen des Beigeordneten und Rechnungsführers.

Die Vergütungen und Nebenabreden in diesen Ämtern blieben wie in 1908 gleich. >lese

 


DSCN1292

  
  Geschehen
AnwesendStimmenzu Denkershausen den 12ten März 1914
H. Meinecke10 
B. Meinecke11Zu der heutigen Gemeinde Ver-
L. Kulp8sammlung, welche, wie der unter-
H. Henne11zeichnete Gemeinde-Vorsteher damit
G. Giesemann7bezeugt, unter allgemeiner Angabe
W. Washausen8des Zweckes rechtzeitig in orts-
A. Asmus15üblicher Weise bekannt gemacht
W. Sander T.6war, erschienen die hierneben
A. Broihan1verzeichneten Gemeinde Mitglieder.
H. Armbrecht1Da überhaupt 338
W. Eckhardt2Stimmen in der Gemeinde
A. Otte8vorhanden sind, so war die
A. Ebbecke3Versammlung beschlußfähig.
A. Jürges4   Nach vorgängiger Verhandlung
K. Eggers2wurde mit 247 Stimmen
A. Armbrecht11einstimmig beschlossen:
H. Renziehausen6 
A. Stichnoth1 
H. Wehrmann14Wahl eines Gemeindevorsteher
W. Macke10auf die 6 Jahre von 1 April
A. Washausen61914 bis dahin 1920 unter
F. Bode10den bisherigen Bedingungen
A. Ramberg6und zu den festgestellten Gehalt
H. Cornehl2von 90 M
W. Lüdecke10ohne jegliche Vergütung für
F. Voß28Wege, Schreibmaterial nur
W. Albrecht16Porto werden ersetzt.
F. Müller13es wurde zur Wahl geschritten
A. Kulp11und wurde der bisherige
W. Sander Köthner6Gemeindevorsteher Meinecke
  mit 247 Stimmen
 247einstimmig gewählt.
  Derselbe erklärt die Wahl
  anzunehmen.
   
   
DSCN1295 II 
  Wahl von zwei Beige-
  ordneten unter den bisher-
  igen Bedingungen in
  Krankheit oder Verhinderungs-
  fall den Gemeindevorsteher
  zu vertreten ohne weitere
  Vergütung. Das Amt wird
vergütet wird von derals Ehrenamt betrachtet.
Realgemeinde für einenEs wurde zur Wahl geschrit-
Holzverkauf 2 M. ten und wurde der
  Köthner W. Macke
  zum 1. Beigeordneten,
  der Köthner Willi Lüdecke
   
  zum 2. Beigeordneten
  gewählt.
  Dieselben erklärten die 
  Wahl anzunehmen.
   
  III.  
  Wahl eines Politischengemeinde
  Rechnungsführers auf die
  6 Jahre von 1. April 1914 bis
  dahin 1920 unter den
  bisherigen Bedingungen
  und zu den festgestellten  
  Gehalt von 50 M.
  ohne jegliche Vergütung  
  für Wege und Schreibmaterial,
  nur Porto werden ersetzt.
  Es wurde zur Wahl geschritten
  und wurde gewählt der
  L. Kulp Schuhmachermeister.
  Derselbe erklärte die Wahl
  anzunehmen.
  v g u
  Der Gemeindevorsteher
  Meinecke
   
   

aa