1917 - Wahl des Jagdvorstandes

DIe letzte Wahl von 1911 des Jagd-Vorstandes war für 6 Jahre bestimmt und bedurfte nunmehr der Erneuerung.

  Geschehen

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 zu Denkershausen den  18ten August
Lfd.  Nr.   Anwesend 1917
1     H. Meinecke15 
2     A. Armbrecht14     In der heutigen Jagd-Gemeinde (Ausschuß-) Ver-
3     F. Albrecht25sammlung, welche, wie der unterzeichnete Gemeinde-
4     F. Müller15Vorsteher damit bezeugt, unter allgemeiner Angabe
5     W. Macke15des Zweckes rechtzeitig in ortsüblicher Weise bekannt
6     H. Renziehausen 11gemacht war, erschienen die hierneben/anliegend verzeichneten
7     W. Wedemeier3Jagd-Gemeinde  (Ausschuß-) Mitglieder Da überhaupt
8     W. Sander5835 Stimmen (Ausschuß- Mitglieder) in der Ge-
9     H. Wehrmann28meinde vorhanden sind, so war die Versammlung
10     F. Bode17beschlußfähig.*)
11     L. Kulp7     Nach vorgängiger Verhandlung wurde
12     F. Voß22mit 557 Stimmen beschlossen:
13     F. Eckhardt4 
14     W. Armbrecht11
15     W. Müller Vertreter6Wahl von 2 Jagdvorstandsmitgliedern
16     Vertreter der Realgem277auf die 6 Jahre von 1. September 1917
17     Vertreter der politischen53bis 1. September 1923 unter folgenden
18     Vertreter der Kirche39Bedingungen: Der Jagdvorstand
  hat die Jagd öffentlich meist-
  bietend an einen der zwei
  Höchstbietenden zu verpachten
  der als der geeignetste erscheint.
  Das Amt ist ein Ehrenamt.
  Es wurde der Köthner F. Albrecht
  und der Köthner W. Macke
  gewählt. Beide Herrn erklärten
  die Wahl anzunehmen.
  2
  Beschluß über Verwendung
  der Jagdpacht. Es wurde beschlos-
  sen die Pacht in die politische 
557 Gemeindekasse zu zahlen und 
  zu Communalzwecken zu
  verwenden.
  v. g. u.
  Meinecke
   
 I. 
Verlag Wilh. F. Kassebeer, Northeim.     *) Es muß mindestens1/3 der vorhandenen Stimmen und wo
  Ausschüsse sind, mehr als die Hälfte der Mitglieder vertreten sein.
  Gesetz, die Landgemeinden betr., vom 28. April 1859, § 44 und 59.
   

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 1. Wahl zweier Jagdvorstandsmitglieder
  für die Zeit vom 1. Sept. 1917 bis 1. Sept. 1923
   
  Gewählt wurden der Landwirt Fr. Albrecht
  und der Landwirt W. Macke; beide
  erklärten, daß sie die Wahl annehmen
  wollten. Ihr Amt ist ein Ehrenamt.
   
  Sodann wurde beschlossen, daß durch
  die beiden gewählten Jagdvorstands-
  mitglieder die Jagd öffentlich meist-
  bietend verpachtet werden solle,
  und zwar soll der Zuschlag einem
  der zwei Höchstbietenden erteilt wer-
  den, der als der Geeignetste erscheint.
   
  2. Über die Verwendung der Jagdpacht
  wurde beschlossen, daß dieselbe in die 
  Politische Gemeindekasse zu zahlen
  und zu Kommunalzwecken zu 
  verwenden sei.