Die Hebeliste von 1913

steht schon etwas besser da. Es gibt mehr Hausanschlüsse und damit mehr Verbraucher und Zahler.

Erhoben wurde nach Haushaltsstelle ( 2,50 Mark) plus Groß-Viehbestand (pro Einheit 0,6 Mark) = zu entrichtende Summe.

Es zeigt aber auch die bescheidenen Verhältnisse seiner Einwohner und wer die wirklich  "ganz armen Schweine" waren.

Gab 1912 ganze 3 Pferde für die Landwirtschaft, waren es ein Jahr später immerhin schon 6.

 

Im dritten Kriegsjahr - 1916 -

sind dann wohl alle Häuser - 43 Haushalte - angeschlossen.

Der Hebepreis für den Haushalt ist mit 2,50 Mark konstant geblieben. Die Verrechnungseinheit allerdings von 0,60 Mark auf 0,88 Mark, also fast 50% und das in Kriegszeiten.

Auffällig ist auch der geringe Pferdebestand. Die anderen wurden wohl für den Kriegseinsatz abgeholt und die Klepper blieben zu Hause. So wäre es zumindest vorstellbar.

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