Kriegsgräber - Die Geschichte über Tod, Trauer und am Ende auch ein bischen Gewissheit!

Ein mörderischer Sturm um den Globus herum war zu Ende. Menschenverachtend hatte er alles nieder gemacht was nicht der Ideologie verbrecherischer Systeme entsprach.

Millionen von Toten brauchten einen würdigen Platz zur Erinnerung an die Lebenden. Ungezählte Opfer lagen unerkannt auf den vielen Kriegsschauplätzen der Kontinente.

Wer wollte oder konnte sich dieser Toten oder Vermissten annehmen? Mit einer damals bereits 30jährigen Erfahrung kam nur der

                          Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

in Frage.
Eine Institution die bis heute mehr als segensreich eine Arbeit leistet die ihresgleichen sucht.

Diese Anerkennung darf nirgends fehlen und kann nicht oft genug wiederholt werden.

Aus dem Northeimer Stadtarchiv konnten wir die Entwicklung an Hand von Dokumenten für unsere Region nachvollziehbar machen. Wir geben sie in chronologischer Reihenfolge wieder:

 
Bild:Datum:Inhalt:
21. Januar
1946
Ein Aufruf des Präsidenten der Provinz Hannover.

Benachrichtigung von Angehörigen gefallener deutscher Soldaten.

Nachlaßregelung für gefallene Soldaten.

 
1. Februar 1946Die frühere WASt (Wehrmachtsauskunftsstelle) ist in "Opens external link in new windowDeutsche Dienststelle" übergegangen.

Hier wird das Verfahren erläutert wie Standesbeamte beim Tod ehemaliger Soldaten zu verfahren haben.

 
14. Februar 1946Die Betreuung deutscher Kriegsgräber wird derzeit noch nicht erlaubt. Deutschen sind Auslandsreisen nach wie vor nicht gestattet.

Der VdK sieht auch für 1946 keinen Anlass auf den Volkstrauertag, beider Weltkriege, zu verzichten und ruft zur Kollekte auf.
11. März 1946Auf der Suche nach Gräbern alliierter Soldaten.
2. April 1946Einbindung ganzer Schulklassen in der Provinz Hannover mittels Mitgliedschaft im VdK zur Pflege von Soldatengräbern beizutragen.
Gleichzeitig der Hinweis, es werden alle Gräber, auch die von alliierten Soldaten gepfelgt.
18. April 1946Unterschiedliche Regelung über die Benachrichtigung von Angehörigen.

Hier wurden Zustädigkeiten ab 1.1.1946 neu geregelt.
14. Mai 1946Mustervorlage zur Erfassung alliierter Kriegsgräber und ausländischer Zivilarbeiter.