Kriegsopferversorgung

Eigentlich ist die Kriegsopferversorgung ein absolutes Muß eines jeden kriegführenden Staates.
Aber wie das so ist, Kriege zu führen, gleich aus welchem Grund, ist bei den Mächtigen dieser Welt oft schnell vom Zaun gebrochen. Aber seiner Opfer erinnert sich er später nicht mehr so richtig.

Es gab zwar Vorläufer einer Kriegsopferversorgung aus dem WK I, aber auch die war völlig unzulänglich für erlittenes Leid der Betroffenen.

Mit dem Zusammenbruch kam sie zunächst völlig zum erliegen und entwickelte sich erst am Beginn der 50ziger Jahre. Am 20. Dez. 1950 wurde die erste Fassung des BVG (Bundesversorgungsgesetz) in Kraft gesetzt. Bis dahin waren alle Kriegsbeschädigten, Witwen, Waisen auf eine Alimentierung durch die Fürsorge angewiesen und die war mehr als unangemessen.

 

17. Aug. 1945Für Kriegsblinde hatte man am ehesten eine Fürsorgepflicht erkannt. Sie waren wohl die schlimmsten Betroffenen aus dem Kreis der Kriegebeschädigten.

Hier geht es um die Erhebung von Fallzahlen um eine Schulungsstätte aufzubauen.
7. Nov. 1945Arbeitsbeschaffungsmassnahmen für Kriegbeschädigte.
Diese Lenkung zur Integration Schwerkriegsbeschädigter innerhalb der Wirtschaft und Verwaltung war ein guter Schritt.
18. Febr. 1946Eine besondere Betreuung und Ausstattung für Kriegswaisen und Kindern von Kriegbeschädigten wurden hier hervorgehoben.

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3. März 1947Notwohnungsprogramm für Kriegsbeschädigte.
Wiederherstellung beschädigter Wohnhäuser und Bauförderung bei Neubauten.

 

Wer nahm sich dieser Opfer an?

Unmittelbar nach 1945 gründeten sich viele Eigeninitiativen und wurden später Teil von einigen Organisationen, die heute noch, wenn auch mit anderen Themenschwerpunkten, eine verdiente Arbeit leisten.