Notstandsmaßnahmen

Der Nachkriegsaufbau ging nur zögerlich voran. Es mangelte an allem. Material und Menschen waren immer ein knappes Gut.

Aus der Kriegsgefangenschaft waren zuerst die Soldaten mit landwirtschaftlichem Berufbild entlassen worden. Die Versorgung war als allererstes sicher zu stellen. Es folgten die Handwerker und immer reichte es noch nicht.

Deshalb kam diese Rundverfügung vom 9. Febr. 1948. Hier wurden jetzt alle erwerbslosen Personen zu den sog. Notstandsarbeiten heran gezogen. D.h. Arbeitslosengeld bekam nur derjenige, der nicht mindestens an zwei Tagen 8 Stunden "gemeinnützige" Arbeit verrrichtet hatte. Eine Entlohnung stand vom Leistungserbringer auch zu. Zwar geringfügig, aber ein kleines Zubrot.

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit der Thematik am 10.Okt. 1949 - >siehe  Protokollseite 154