Schulspeisung

Mit der grundsätzlichen Not in allen Bereichen waren die Kinder im Nachkriegsdeutschland am meisten betroffen. Hunger in den meisten Gesellschaftsebenen und der tägliche Kampf ums satt werden waren alltäglich.

Sinn der Aktion war die allgegenwärtige Unternährung der Kinder. Hier sollte und mußte geholfen werden.

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit der Thematik am 31. Aug. 1949   >siehe  Gemeinderatsprotokoll Seite 151

Zusätzlich gab es noch die ungeliebten Lebertran-Rationen >siehe unter 7. März 1946 aus der vorherrrschenden Mangelernährung  der Kinder.

Darüber hinaus gibt es eine sehr gute Darstellung zur Schulspeisung und der damaligen Verhältniss >siehe

 

Anmerkung: Der Autor selbst hat bis 1952 an dieser Schulspeisung teilgenommen. Täglich ging es mit dem Tornister, einem Schwamm, der hing an einem Strick aus dem Tornister heraus, zur Schule.
Der Schwamm deshalb draußen, weil er auf dem Rückweg immer feucht war und das Innere der Schulsachen nicht befeuchten durfte. Dazu kam ein Alu-Geschirrtopf mit Deckel (ebenfalls außen am Strick!), plus ein Löffel.
So klapperte man zur Schule und zurück. War aber zufrieden, der Hunger war für eine Weile wieder etwas zurück gedrängt!