1870 - Wasser-Stauziel für die Oelmühle ab Denkershäuser Teich

Die Königliche Wasserbau-Inspection hat sich um Juli 1870 doch noch zu einer Entscheidung durch gerungen und damit sollte ein Überleben der Mühle für den Mahlbetrieb sicher gestellt werden. Ob und wie es überhaupt noch geholfen hat, ist nicht überliefert.

Das Dokument ist auch nicht vollständig und gibt daher nur einen, aber wichtigen Auszug, wieder.

Bleiben wir beim ersten angeführten Beispiel des Inspectors, ergibt sich folgendes Bild:

               Fuß/cm           
               28,812    3    86,436    cm
               Zoll/mm           
               24,01    6    14,406    cm
                                100,842    cm - soll der Mindesteinstau hoch sein.

 

 



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Regulativ
 
betreffend die Feststellung des Stauzieles
für die Wiebrechtshäuser Mühle und
Anordnungen zur Innehaltung dieses Stau-
zieles.
 
1,                 
Als Stauziel für die Wiebrechts-
häuser Mühle wird bestimmt:
a,  für die Zeit vom 15. April
bis 1. October ein Wasserstand
von 
     = drei Fuß sechs Zoll=
am Wassermesser der Stauschleuse,
oder von
     = einem Fuß sechs Zoll=
über der Grundschwelle der
Stauschleuse.
b,  für die Zeit vom 1. October
bis 15. April ein Wasserstand
von 
     = vier Fuß -
am Wassermesser der Stauschleuse,
 
oder
Hier fehlt etwas!
 
  

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Anlagen, vom 22. August
1847, namentlich auf §§ 79
?99 sowie § 146 etc. ausdrück-
lich hingewiesen.
 
     Northeim im Juli 1870
 
Der Amtshauptmann Königliche Wasserbau-
Inspection
 
(Unterschrift)                            (Unterschrift)
 
Hier fehlt etwas! Dokument unvollständig
  


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Verhältnisse zu den Kosten Nichts
geändert.
Schließlich ist noch erwähnt, daß
die Betheiligten resp. die Vertreter
derselben Abschriften des Protocolles
und Regulativs erhalten werden,
und daß etwaige Einwendungen
dagegen innerhalb 20 Tagen nach
der Zustellung zu machen und
binnen 6 Wochen zu rechtferti-
gen sind.
   Vorgelesen, genehmigt.
   Geschehen wie oben:
   Zur Beglaubigung
 
(Unterschrift)   (A. Pralle)
 
Nachträglich ist noch von dem
Oberverwalter Meyer bemerkt,
daß er früher nicht Vertreter
des Gutes Imbshausen gewesen
sei, und hat derselbe die ihn zur
Vertretung jetzt ermächtigende
General-Vollmacht des Gutsbe-
sitzers von Stralenheim producirt.
 
Zur Beglaubigung.
 
(Unterschrift)   (A. Pralle)
  
  

 

 

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