Denkershausen was ist das?

Da schmücken wir uns nicht mit fremden Federn und können aus heutiger Sicht bei

http://de.wikipedia.org/wiki/Denkershausen

vieles bereits nachlesen.

Damit wäre nicht viel über die Vergangenheit gesagt. Wir wollen uns aber tiefer bewegen, deshalb fangen wir einmal damit an, welche Erkenntnisse gab es aus früherere Zeit.

Da wäre zum Beispiel:

Im Jahre 1141 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als Teneckhereshusen siehe:

Dort ist unter dem Jahre 1141 u.a. erwähnt:
Quelle: www.archive.org /stream/zeitschriftfrnu00unkngoog/zeitschriftfrn...252von32510.03.201118:05s

et duo molendina, in Suitheim XII ^ in Herethe VII ^ in altero
Ilerethe F, in Steinla IIII^ in Selethe I, in Guddenstide /, in
Gudtstide /, in Renethe IUI et dimidium et molendinum, iw Thildon
277, in Holthusen F, in Hoppenhusen IUI, in Moringen III, in
Redderscliem 11^ in Radolfislmsen 7, in Stockhusen /, in Tanckwardishusen
III, in Lawardishusen II, in Teneckhereshusen in Wardishusen VI,
in Wolfften III, in Thedelwingerote I, in RotJiolloislmsen
I, in Riewardingerote V, in Levershusen I, in Schwithardeshusen
IUI et dimidium, in Boventen II, in Herste I, Capellam
in Sutheim et duos mansos dotales et alios X, Capellam in Medehem
et I et dimidium mansuin, in Adeleshusen I, in Lowesbach I,
in Sigerdeshusen I, in Edessem VI, in Nienstide VI, in Vtnsleve

Wir erkennen bekannte Namen wie Sudheim, Harste, Hoppenhusen, Moringen, Stöckheim, Wulften, Levershausen, Schwiegershausen, Bovenden, Medenheim, Edesheim, Nienstedt.
Damit befanden wir uns evtl. schon in guter Gesellschaft.
Oder sehen wir uns 1161 an. Bei Google finden finden wir..
dort wird auf Seite 25 von einem Tankhereshausen gesprochen.

Soweit so gut.
Das große "Aber" steckt im Detail, als die Chronisten vergangener Jahrhunderte diese Dokumente als Fälschungen einordneten und demzufolge eigentlich nichts richtig konkretes vorhanden ist.
Nehmen wir es einfach so an, denn selbst Fälscher und die hatten noch keinen PC, haben in den vergangenen Jahrhunderten nicht alles fälschen können und ein Körnchen Wahrheit wird wohl in allem stecken.
Bewegen wir uns zwischen 1141 und 1161, dann wird irgend etwas richtig sein.
Endlich wurde aber echtes Dokument im Northeimer Stadtarchiv gefunden.
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Eine weitere Einschätzung

Denkershausen wird in einer Urkunde vom Jahre 1141
Thankhereshusen genannt. Das Dorf hat jedenfall von seinem
Gründer, der Thankher oder Thankmar hiess, seinen Namen; viel-
leicht war dieser Thankher ein Spross der Immedinger (1). Das Blasius-
kloster in Northeim besass im genannten Jahre 2 Hufen Land in
Denkershausen, die dem gegründeten Kloster jedenfalls von
seinem frommen Besitzer geschenkt worden waren, um sich die Gunst
des Himmels zu erwerben. Später wurden ähnliche Schenkungen dem
näheren Kloster Wiebrechtshausen gemacht.

(1) verfolgt man diese Linie etwas, liegt Thankmar aus dem Stamm der Immedinger näher. Die kamen aus Ost- und Westfalen und ein Teil hatte Besitzungen am Nordharz (Langelsheim etc.)

Quelle: Heimatbuch des Kreises Northeim - 1924 - Heinrich Weigand - Seite: 257

 

 

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